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Geschrieben von: Robert Mertens

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Powerbank im Flugzeug: Was ist erlaubt?

Jahr für Jahr kommen immer mehr elektronische Geräte, wie zum Beispiel Smartphones, Tablets und, E-Book Reader und MP3-Player zum Einsatz. Die meisten Menschen wollen auch im Urlaub nicht auf diese Geräte verzichten. Am Strand, bei einer ausgedehnten Wanderung oder auf einem Zeltplatz, steht den Urlaubern nicht immer eine Steckdose zur Verfügung. Eine Powerbank schafft in diesen Fällen Abhilfe und ist in den letzten Jahren ein unverzichtbarer Begleiter geworden.

Nun stellt sich logischerweise die Frage, ob die Powerbank im Flugzeug erlaubt ist? Wir haben uns für Sie schlau gemacht.

Das wichtigste zu Powerbanks in Flugzeugen

  • Allgemeingültige Regeln gibt es für die Powerbanks im Hinblick auf das Flugzeug leider nicht.
  • Die International Air Transport Association (der Dachverband der Fluggesellschaften) hat für Batterien im Flugverkehr eine Richtlinie herausgegeben, doch diese wird nicht von jeder Fluggesellschaft 1 zu 1 umgesetzt.
  • Die Mitnahme einer Powerbank mit bis zu 100Wh ist im Handgepäck allerdings bei den meisten Airlines erlaubt. Empfehlenswerte Modelle stellen wir hier vor.
  • Im Zweifelsfall sollten Sie einfach direkt bei ihrer Airline nachfragen, inwieweit sich diese an die Richtlinien hält (unten haben wir die auch die Richtlinien der wichtigsten Airlines verlinkt).
  • Es gibt auch ein paar Fluggesellschaften, die nicht in der IATA vertreten sind und sich damit auch nicht an die Richtlinien halten müssen. In der Regel handelt es sich dabei aber um relativ wenige Gesellschaften und mit den meisten würde ein normaler Urlauber überhaupt nicht fliegen.

Weshalb gibt es Vorschriften auf Flügen?

Die Akkus von einer Powerbank bestehen in den meisten Fällen aus Lithium-Ionen Batterien und diese sind in der Regel ungefährlich. Kommt in einer Powerbank eine große konzentrierte Menge zum Einsatz und es passiert ein Kurzschluss, dann entsteht eine große Hitze. Durch diese kann die Powerbank so heiß werden, sodass er andere Geräte, die sich in der unmittelbaren Umgebung befinden, in Brand stecken kann oder dass der Zusatzakku sogar selbst zu brennen anfängt.

So etwas kommt natürlich sehr selten vor, dennoch wollen Sie an Bord eines Flugzeugs natürlich jede Art von Risiko vermeiden.

Darum gibt es diese Vorschriften

 

Cabin baggage catches fire during boarding – CGTN – youtube.com

Können Sie die Powerbank als Gepäck aufgeben?

Leider ist es bei keiner Airline erlaubt, dass Sie die Powerbank im Koffer als normales Gepäck aufgeben können. Dies liegt daran, dass die Gefahr einfach zu groß ist, dass der Frachtraum des Flugzeuges in Flammen aufgeht und dass es zu einer unvermeidlichen Katastrophe kommt. Sollten Sie Ihre Powerbank dennoch als Gepäck aufgeben und so mit in Ihren Urlaub schmuggeln, dann werden Sie am Zielflughafen eine große Überraschung erleben.

Vor dem verladen werden alle Koffer durchleuchtet. Entsteht ein Verdacht auf verbotene Substanzen, so werden die Koffer Weiteres geöffnet. Finden die Flughafen Mitarbeiter Ihre Powerbank, dann wird diese aus Ihrem Gepäck entfernt und Ihr Koffer geht dann ohne die Powerbank auf Reisen. In der letzten Zeit gab es in den Nachrichten immer mal wieder Berichte von Reisenden, die sich darüber beklagten, dass ihr Koffer nach einer solchen Öffnung nicht mehr am Zielort ankam.

Sollten die Kontrollen zu lange dauern, dann wird Ihr Koffer nicht mit Ihrem Flugzeug, sondern erst mit dem nächsten Flugzeug hinterher geschickt. Somit sollten Sie sich besser im Voraus genau überlegen, ob Sie den Zusatzakku in Ihrem aufgegebenen Koffer überhaupt mit an Bord schmuggeln wollen.

Die Powerbank im Handgepäck mitnehmen

Führen Sie Ihre Powerbank im Handgepäck mit, dann ist dies um einiges entspannter für alle Beteiligten. Die Airline geht in einem solchen Fall davon aus, dass man im Falle eines Schadens schneller eingreifen kann und deshalb sind die Richtlinien etwas großzügiger. Dennoch müssen Sie vorsichtig sein, dann nicht jeder Zusatzakku ist im Handgepäck erlaubt. Die International Air Transport Association erlaubt Akkus, die eine Gesamtkapazität von bis zu 100 Wh (Wattstunden) besitzen.

Wie oben bereits erwähnt, haben manche Fluggesellschaften diese Grenze für ihre Flüge noch weiter verschärft. In den meisten Fällen sollten Sie mit diesen Richtwert bei rund 90 Prozent der Flüge keine Probleme bekommen.

Übersicht der Gefahrgut-Bestimmungen der einzelnen Airlines

Name der AirlineLink zur aktuellen Gefahrgut-Bestimmung
AirfranceLink
AirAsiaLink
American AirlinesLink
British AirwaysLink
CondorLink
China / Chinesische LuftfahrtbehördeLink
Delta AirlinesLink
EasyjetLink
EmiratesLink
EurowingsLink
EtihadLink
LufthansaLink
QatarLink
RyanairLink
United AirlinesLink

Den Wh-Wert einer Powerbank ermitteln

Aufgrund der vorhandenen Obergrenze von maximal 100 Wh (Wattstunden) stehen nun viele Nutzer vor einem neuen Problem. Die Hersteller geben bei den externen Akkus hauptsächlich nur die vorhandene Kapazität in der Einheit mAh an. Wenn Sie eine einfache Formel zur Hilfe nehmen, dann können Sie den mAh-Wert Ihrer Powerbank in die Einheit Wh umrechnen.

Zu diesem Zweck multiplizieren sie die Kapazität Ihrer Powerbank in mAh mit der internen Spannung der Powerbank in Volt (V). Das Ergebnis dividieren Sie anschließend durch 1.000. Haben Sie keine Angst, die Rechnung ist einfacher als sie auf den ersten Blick aussieht.

Einfaches Beispiel für die Umrechnung:
Multiplizieren Sie die Kapazität von 10.000 mAh mit der Spannung von 3,7 Volt (Zellspannung der allermeisten verbauten Lithium-Ionen Akkus), so erhalten Sie 37.000 als Ergebnis. Wenn Sie diesen Wert durch 1.000 teilen, dann erhalten Sie 37 Wh. dies bedeutet, dass sie eine Powerbank mit einer Spannung von 3,7 Volt und 10.000 mAh Kapazität ohne Probleme mit in Ihr Handgepäck nehmen dürfen.

Beispiel Umrechnungen:
3.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 11,1 Wattstunden / Wh
5.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 18,5 Wattstunden / Wh
10.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 37 Wattstunden / Wh
12.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 44,4 Wattstunden / Wh
16.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 59,2 Wattstunden / Wh
20.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 74 Wattstunden / Wh
25.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 92,5 Wattstunden / Wh
30.000 mAh x 3,7 Volt /1.000 = 111 Wattstunden / Wh

Somit sehen Sie, dass Sie die meisten Zusatzakkus unter 25.000 mAh ohne Probleme in Ihrem Handgepäck mitführen dürfen. Erst bei einer Kapazität von mehr als 25.000 mAh müssen Sie genauer nachrechnen und im Zweifelsfall im Voraus bei Ihrer Fluggesellschaft nachfragen.

Die RealPower PB-20000 PD+ mit 20.000 mAh (hier im Test) besitzt ebenfalls eine Spannung von 3,7 Volt und ist somit kein Problem für die Fluggesellschaften. Dank ihrer enormen Kapazität von 20.000mAh, versorgt sie Smartphones und Tablets, auch auf Langstreckenflügen, zuverlässig mit Strom.

Unsere Handlungsempfehlung

Bei der Sicherheitskontrolle sollten Sie darauf Hinweisen das Sie eine Powerbank im Handgepäck mitführen. Haben Sie sich unsere Infos und die Infos der Fluggesellschaften gehalten, sollte es keine Probleme geben. Um auf der sicheren Seite zu sein und um unnötige Diskussionen mit dem Personal bei der Sicherheitskontrolle oder im Flugzeug zu vermeiden, haben wir unterhalb verschiedene Modelle raus gesucht, die die Vorgaben nahezu aller größeren Fluglinien und der IATA erfüllen.

Empfohlene Powerbanks für die Mitnahme im Flugzeug

Ebenfalls sehr gut als Begleiter für das Handgepäck geeignet sind diese Powerbanks.

Anker PowerCore Redux PD 10000mAh Powerbank
Anker PowerCore Redux PD 10000mAh
RealPower PB-20000 PD+ 20000mAh Powerbank
RealPower PB-20000 PD+ 20000mAh
Anker PowerCore+ 26800 PD 45W Powerbank
Anker PowerCore+ 26800 PD 45W
Für Kurz- und Mittelstreckenflüge.Für Langstrecken und/oder Flüge mit mehreren elektronischen Geräten.Für Flüge mit Laptop/Tablet oder Langstrecken mit mehreren elektronischen Geräten.
Kapazität: 10.000mAh
Tatsächliche Kapazität: 7.500mAh
Kapazität: 20.000mAh
Tatsächliche Kapazität: 18.500mAh
Wattstunden / Wh: 74
Kapazität: 26.800mAh
Tatsächliche Kapazität: 22.700mAh
Wattstunden / Wh: 99.2
  • Nutzbare Anschlüsse: 1
  • Kompatibel mit: iPhone, Smartphone, Tablet, sonstige
  • USB-C-Anschluss: Ja
  • Qi / Wireless laden: nein
  • Quick Charge: Ja
  • Power Delivery: Ja
  • Charge-Through: nein
  • Nutzbare Anschlüsse: 3
  • Kompatibel mit: iPhone, Smartphone, Tablet, Laptops (USB-C), Macbooks (USB-C), sonstige
  • USB-C-Anschluss: Ja
  • Qi / Wireless laden: nein
  • Quick Charge: Ja
  • Power Delivery: Ja
  • Charge-Through: nein
  • Nutzbare Anschlüsse: 3
  • Kompatibel mit: iPhone, Smartphone, Tablet, Laptops (USB-C), Macbooks (USB-C), sonstige
  • USB-C-Anschluss: Ja
  • Qi / Wireless laden: Ja
  • Quick Charge: Ja
  • Power Delivery: Ja
  • Charge-Through: Nein
  • Sehr gute Verarbeitung
  • sehr kompakt, leicht und handlich
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Kompakt und handlich
  • Sehr gute Verarbeitung
  • inkl. hochwertigem Zubehör

Kundenwertung:

9.000 Bewertungen

Kundenwertung:

1 Bewertungen

Kundenwertung:

670 Bewertungen

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Weitere passende Modelle bis 20.000 mAh finden Sie auch in unserem Powerbank Test.

Die empfohlenen Powerbanks für das Flugzeug in der Kurzvorstellung

Anker PowerCore 10000 PD Redux: Leistungsstark, schnell und vielseitig verwendbar

anker powercore redux 10000 pd test
Eine der besten Powerbanks für den Einsatz im Flugzeug.

Die Anker PowerCore 10000 PD Redux ist ein 10.000 mAh starker externer Akku mit einem ansprechenden Design. Die tadellos verarbeitete Powerbank ist mit den meisten Smartphones, Tablets und vielen weiteren Geräten kompatibel und lässt sich intuitiv benutzen.

In unserem mehrwöchigen Powerbank Test überzeugt die Anker PowerCore 10000 PD Redux mit einer hohen effektiven Kapazität, einem vorteilhaften MultiProtect-Sicherheitssystem und vielen sinnvollen Funktionen. Die Powerbank kann 2 Geräte gleichzeitig aufladen und eignet sich dank des manuell aktivierbaren LowCurrent-Modus auch für kleinere Geräte. Mit der effektiv vorhandenen Kapazität (82 Prozent) lassen sich aktuelle Geräte 2 bis 3 Mal vollständig laden.

Der Trickle-Charging-Modus stellt sicher, dass jedes angeschlossene Gerät mit der maximalen Geschwindigkeit geladen wird. Dank USB-C und Power Delivery (PD) nehmen Aufladungen nur wenig Zeit in Anspruch. Verwendet man zur Aufladung der Anker PowerCore 10000 PD Redux ein PD-Ladegerät, ist eine vollständige Aufladung in nur 3 Stunden erledigt. Dank einem gut sichtbaren LED-Indikator an der Oberseite behält man stets den Ladestatus im Auge.

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RealPower PB-20000 PD+ 20000mAh: Ansprechend, leistungsstark und schnell

realpower pb 20000 pd plus test
Kompakt und leistungstark – eine der besten Powerbanks fürs Flugzeug.

Die RealPower PB-20000 PD+ ist eine kompakte und leistungsstarke Powerbank mit 20.000 mAh. Sie ist tadellos verarbeitet, besitzt ein modernes Design und ist in mehreren ansprechenden Farben erhältlich. An dem flachen Gehäuse befinden sich insgesamt 4 Anschlüsse:

Über die beiden USB-A-Ports können die meisten Smartphones oder Tablets aufgeladen werden. Der USB-C-Anschluss fungiert als Eingang und Ausgang und ermöglicht dank Power Delivery (PD) besonders schnelle Aufladungen. Bis zu 3 Geräte können gleichzeitig geladen werden.

Eine Aufladung der RealPower PB-20000 PD+ ist per USB-C oder via Micro-USB-Anschluss möglich und dauert rund 7 Stunden. Die kompakte Powerbank lässt sich intuitiv bedienen und besitzt ein praktisches LCD-Display. Dank diesem behält man die Restkapazität stets im Auge.

In unserem Powerbank Test überzeugt die RealPower PB-20000 PD+ mit einer hohen effektiven Leistung von 92,5 Prozent. Mit dieser kann die Powerbank aktuelle Smartphones 3 bis 4 Mal mit Energie versorgen. PD-kompatible Geräte werden dabei besonders schnell aufgeladen. Dank bis zu 18 Watt Leistung ist der externe Akku auch mit Laptops und Apple MacBooks kompatibel.

Externe Tests & Kundenbewertungen
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Anker PowerCore+ 26800 PD 45W: Hochwertig, robust und leistungsstark

laptop powerbank testsieger anker powercore plus
Die Anker-Powerbank eignet sich aufgrund ihrer Leistung hervorragend für längere Flugreisen.

Die Anker PowerCore+ 26800 PD 45W ist eine besonders leistungsstarke und umfangreich ausgestattete Powerbank. Sie besitzt eine hohe Kapazität von 26.800 mAh und ein robustes sowie hochwertig verarbeitetes Metallgehäuse. Mit rund 600 Gramm ist die Powerbank nicht gerade ein Leichtgewicht, sie lässt sich aber dennoch einfach und intuitiv bedienen.

Auf dem schicken Metallgehäuse befinden sich 10 weiße LEDs – diese informieren die Nutzer präzise über die verbleibende Kapazität. Mit dem 60 Watt starken USB-C-Wandladegerät (Lieferumfang) lässt sich die Anker PowerCore+ 26800 PD 45W in rund 4 Stunden vollständig laden.

In unserem wochenlangen Powerbank Test konnte die Anker PowerCore+ 26800 PD 45W mit einer beachtlichen effektiven Kapazität von 22.702 mAh und 3 leistungsstarken Anschlüssen überzeugen: 2 USB-Ports mit 15 Watt und 3 Ampere sowie 1 USB-C-Anschluss mit 45 Watt und Power Delivery-Kompatibilität.

Die Powerbank ist mit den meisten Smartphones und Tablets kompatibel und verfügt über genügend Leistung, um ein Laptop oder ein Apple MacBook aufzuladen. Es können sogar 2 Geräte gleichzeitig aufgeladen werden.

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FAQ: Häufige Fragen zu Powerbanks im Flugzeug

  • Wo darf ich eine Powerbank im Flugzeug mitführen?

    Eine Powerbank sollte im Flugzeug immer im Handgepäck mitgeführt werden. Im Handgepäck wird die Powerbank also in der Kabine mitgeführt, man muss diese nicht anmelden. Wie jedoch oben schon erwähnt, sollten jedoch die Hinweise der Airlines (siehe oben) unbedingt beachtet werden, damit es im Zweifel nicht zu Problemen kommt.

  • Warum sollen Powerbanks nur im Handgepäck mitgenommen werden?

    Aus Sicherheitsgründen (Feuer und Explosionsgefahr – siehe Video oben) dürfen Powerbanks nicht im Koffer, als Teil des Aufgabegepäcks für das Gepäckabteil, in Flugzeugen transportiert werden. Dies gilt übrigens auch für alle anderen Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus.

  • Wie viele Powerbanks darf ich im Handgepäck mitnehmen?

    Da bisher nur eine Empfehlung der International Air Transport Association (IATA) existiert, sollte man sich an die Vorgaben der jeweiligen Airline halten. Die IATA erlaubt allerdings zwei Powerbanks pro Person im Handgepäck. Die Obergrenze von maximal 100 Wh (Wattstunden) (pro Person) sollte aber beachtet werden.

  • Titelbild: Alberto Grilo – freeimages.com

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